Montag, 16. November 2009

Nothing else matters













"Die Stadt die niemals schläft"...Wenn man Nachts auf der Brooklyn Bridge unterwegs ist und Richtung Manhattan schaut weiss man wieso dieser Satz wahr ist. In Manhattan sind auch spät Nachts noch sehr viele Fenster hell beleuchtet und man kommt sich egal wo man gerade ist nie alleine vor.
In den ersten in New Paltz hatte ich Bedenken wie es sich wohl anfühlen würde nach New York zu kommen und dort Nachts durch die Strassen zu laufen, mittlerweile fühle ich mich hier sicherer als bei einem Spaziergang Nachts in Wiesbaden und Mainz... von Frankfurt ganz zu schweigen.













Diese Woche hatte ich mal zur Abwechslung nicht Besuch von meinen schwedisch/polnischen SU:NY Kolleginnen sondern von einer tschechischen SU:NY Studentin Kate (links), ihrer Schwester Marie (rechts) und Maries Freundin Anna (Mitte).
Unser Trip der eigentlich quer durch die Stadt führen sollte wurde leider von schlechtem Wetter am Freitag Abend und teilweise auch am Samstag vereitelt und so waren wir dann in Macy's und dem Hard Rock Cafe.
Der Sonntag brachte uns dann nach SoHo in meine Lieblingsstrasse (Mercer Street), zum Battery Park, Ground Zero und spät Abends noch nach China Town. China Town wirkt auf den ersten Blick interessant aber als wir in den ersten Laden gingen und sahen wie die Krebse uns mit ihren austrocknenden Augen anstarrten und immer wieder verzweifelt versucht haben diese feucht zu halten wurde uns schlecht und wir verwarfen den Plan in diesem Stadtteil weiter Zeit zu verbringen. Chinesisches Essen war für uns danach auch nicht mehr interessant und somit zogen wir weiter in die Upper East Side.








































































































Dienstag, 10. November 2009

Dark Blue

Jetzt habe ich es schon wieder nicht geschafft meinen Blog regelmässig auf dem Laufenden zu halten. Ich gelobe Besserung.

Letztes Wochenende kamen meine ewigen treuen Wegbegleiter Elza und Kinga wieder nach New York City für einen zweiten Besuch.

Nach unserem ersten Besuch im Metropolitan Museum und dem jüdischen Museum war diesmal MoMa dran. Ich war zwar schonmal vor einigen Wochen da aber trotzdem gab es wieder einiges was sich geändert hat. Moma ist immer wieder einen Besuch wert!

Der Tag war wie nicht anders zu erwarten echt klasse und nachdem wir durch Moma und den Museumsshop gelaufen sind zog es uns, wie soll es auch anders sein, erneut zum Time Square... und zu "Toys 'r us". Soviele Erinnerungen kommen in einem hoch wenn man den Laden das erstemal seit einer halben Ewigkeit betritt. :) Für den nächsten Trip werde ich aber versuchen mal SoHo, den Meatpacking District und die Brooklyn Bridge durchzubringen.

Anbei findet ihr noch ein paar Bilder des Tages. (Allerdings wieder nur die Mädels... die Kunst müsst ihr im Original sehen!)



























































Und einmal ich...

















Die folgenden Tage waren dann wieder der richtigen Fotografie gewidmet. Da ich zur Zeit einen Apple Workshop besuche um mit Aperture (einem Bildbearbeitungsprogramm) besser umgehen zu können habe ich von einem kleinen neuen Park erfahren der Highline Park heisst.
Der Park ist im Meatpacking District zu finden und wurde auf einer alten ausgedienten Trasse der Metro gebaut. Man sieht noch die Schienen jedoch sind dazwischen kleine Grünanlagen eingerichtet und es führen Wege zu Bänken, Liegen und einem kleinen Aussichtspunkt. Leider hatte die Tour am Montag ein frühes Ende als ich beim Objektivwechsel auf einer Brücke von einem Jogger angerempelt wurde und sich mein geliebtes Objektiv auf den langen Weg von der Brücke machte. Hätte ich nicht die Kamera auf dem Stativ gehabt wäre ich ihm nachgerannt aber dann wäre meine Kamera noch gestohlen worden... Bad luck.
Jetzt stehe ich nachdem ich zum Beginn mit 4 Objektiven gestartet bin mit gerade mal mit zwei da. Abgedeckte Brennweite 17-35mm. Das mag für Strassenschluchten ganz ok sein aber es schränkt mich doch zu sehr ein.
Die Tage beisse ich in den sauren Apfel und kaufe zumindest eins das bis 70mm geht damit ich nicht nur Weitwinkelaufnahmen machen kann. Wieder ein Stück weiter von meiner neuen Kamera entfernt. :( Anbei findet ihr noch die letzten Bilder des Objektives. Wenigstens sind die letzten Bilder noch halbwegs etwas geworden.























































































Am Sonntag zuvor habe ich dann noch eine kleine Tour durch die Parks gemacht und einen meiner absoluten Lieblingspunkte gefunden. Mein Tipp: Hudson River Park und dann nach Süden laufen. Hier habe ich mich endgültig in New York verliebt.
Da am Hudson River Park leider das Fotografieren mit einem Stativ nur mit Genehmigung erlaubt ist und ich mich dazu bewerben muss wurden die Bilder nicht so gut wie erhofft... ich werde sie trotzdem mal hier zeigen.

Nächstesmal nehme ich das Stativ doch mit und lass es drauf ankommen.

Die Tour am Sonntag führte mich von der Upper East Side durch den nördlichen Teil vom Central Park zum Hudson River Park und dann Richtung 68th Street. Die Gegend dort ist der Hammer und wenn man zur "blauen Stunde" (also dann wenn die Sonne die Erde küsst) dort ist sieht man die Hochhäuser der Upper West Side im schönsten Licht. Bevor ich jetzt viel schreibe lasse ich lieber die Bilder sprechen.

Blick Upper East Side auf die Upper West Side
























































































































Zum guten Schluss möchte ich mich noch bei meinen neuen internationalen Bloglesern bedanken. Es war echt schön zu sehen wie die ersten "subscriber" meinen Blog abonniert haben. In 2 Tagen 3 Subscriber! :) Vielen Dank für das Interesse!

Thanks to all international subscribers! It is nice to see that my blog is being watched/read by people I haven't met yet! :)

Donnerstag, 5. November 2009

Partycrasher...


















So da bin ich wieder. Heute hatten wir unser wöchentliches IIB Meeting. Eigentlich war es geplant ins Rockefeller Hotel zu gehen und auf der Dachterrasse im Mad 46 den Abend zu verbringen... leider sind wir eine Woche zu spät und die Saison für diese Bar war schon vorbei.
Unser nächster Versuch war dann eine Lounge deren Namen ich ganz schnell vergessen habe... reiche Herren hatten hier vorzugsweise Damen um sich die 1/3 der Lebenserfahrung hatten.
Der dritte und letzte Anlauf (naja fast aber dazu gleich mehr) brachte uns in ein Irish Pub wo wir dann auch erstmal blieben.
Es ist schon sehr komisch wenn man die Gruppe mit der man im Super 8 Motel in New Paltz noch Tür an Tür gelebt hat nurnoch 1-2x pro Woche sieht und entsprechend viel gab es zu erzählen. Unsere Internships sind sehr unterschiedlich und von Langeweile über totalen Stress ist alles vertreten.
Ich befinde mich im Moment in der goldenen Mitte... nicht zuviel zutun um am Abend noch etwas von der Stadt zu sehen und nicht zu wenig um am Schreibtisch einzuschlafen.
Das wird sich aber wohl in den nächsten Wochen ändern wenn die Berichte für die Wirtschaftsprüfer angefertigt werden. Bisher ist das Praktikum sehr interessant und wie ich heute erfahren habe sind sie mit mir auch zufrieden.
Sehr motivierend war es als man mir sagte, dass jeder Hedge Fund so abläuft und wenn man es einmal gelernt hat wird man auch in anderen Hedge Funds schnell erfolgreich im Team mitarbeiten können.

Zurück zu der heutigen Nacht: Durch die unterschiedlichen Arbeitszeiten verabschiedeten sich viele meiner IIB Kollegen sehr schnell wieder und die Gruppe wurde entsprechend kleiner. Als wir uns gegen 10:00 dazu entschlossen Richtung Apartment zu fahren dachte niemand daran noch etwas zu unternehmen... bis... ja, jetzt kommt endlich der Partycrasher Part.

Seit ich in New York lebe habe ich Gefallen daran gefunden zu jeder Tageszeit Anzüge zu tragen und entsprechend war ich auch heute Nacht unterwegs. Der Anzug und zwei schwedischen IIB Kolleginnen an meiner Seite haben mir ermöglicht unauffällig auf eine "Anniversary" in unserer "Residence" zu kommen um noch Unmengen an Süssigkeiten (Zitronensorbe mit Beeren, Fruchtspiesse, kandierte Mandeln, Chilimandeln, Brownies und Muffins) zu essen und mit einem Gläschen Champagne auf einen gelungenen Abend anzustossen.
Die Idee auf die Party zu gehen kam allerdings nicht von mir sondern von einem der beiden Mädels. :) Auch so kann man leben. Anfangs war es etwas unangenehm und wir überlegten wie wir antworten falls jemand uns fragte wen wir auf dem Treffen kennen bis wir feststellten, dass es eine Tanzgruppe war... Kein Problem, alles schon gesehen. Mädels und Jungs die in weissen und schwarzen Kostümen wie dolle durch die Gegend hüpfen... die Show war natürlich herausragend und wir waren sehr begeistert (so haben wir uns zumindest die Ausrede zurecht gelegt). Wir haben dann sogar noch kurze Gespräche mit eingeladenen Gästen geführt und sind somit in der Menge unbemerkt geblieben. Wenn nur jeder Abend so köstlich hier verlaufen würde. Es hat wirklich Spaß gemacht und geschadet haben wir auch niemandem denn das Zeug wird danach eh entsorgt. :)
In Zukunft werde ich aber wieder brav bleiben und nicht uneingeladen auf einer Party erscheinen (zumindest habe ich das vorerst nicht geplant).

Das wars dann für heute auch schon. Leider habe ich keine neuen Fotos mehr aber morgen geht es hoffentlich an die Piers am Hudson River um die USS New York zu begutachten. Das Schiff ist vor ein paar Tagen eingelaufen und wird New York am Samstag wieder verlassen. Die Front des Schiffs wurde aus dem Stahl des World Trade Centers gebaut und entsprechend groß ist das Interesse der Medien und der Einwohner New Yorks an diesem Prachtstück! :)

Mittwoch, 4. November 2009

Fear in the dark

Welcome to Long Island!

Der letzte gemeinsame Ausflug mit meinen Eltern führte uns an die östliche Spitze von Long Island. Um genauer zu sein war es der kleine Ort wo auch ein Großteil von dem Film "Was das Herz begehrt" spielt.

















Leider haben wir das Strandhaus nicht gesehen aber der Ausblick war wie ihr auf den ersten drei Fotos sehen könnt super! Nur den Wind kann man auf den Bildern nicht sehen! Ein Spaziergang am Strand macht hier zumindest im Herbst nur bedingt Spaß.






Gesandstrahlt und gut gekühlt sind wir dann doch wieder langsam in Richtung New York City gefahren. Meine Eltern verabschiedeten sich dann in Brooklyn und fuhren Richtung Flughafen weiter.










































Meine Tour führte mich Richtung 6th Avenue um die Halloween Parade zu sehen und einen Arbeitskollegen mit seinen Freunden zu treffen.
Typisch Tourist habe ich den Andrang etwas unterschätzt und mich dann brav hinten angestellt. *gähn* Nachdem ich mich langsam bis nach vorne durchgeboxt hatte begann es zu regnen und zu allem Überfluss machte meine Kamera nurnoch Mist.
Da ich nur im manuellen Modus fotografiere brach für mich eine Welt zusammen als ich feststellte, dass das Rädchen zum Verstellen der Belichtungszeit plötzlich ausfiel. PANIK! Ohne dieses Rädchen ist die Kamera für mich wertlos. :(
Deprimiert, durchgefroren und tropfnass lief ich zur Metro Station und malte mir in Gedanken schon aus wie langweilig wohl New York City ohne Kamera sein würde.

Im Apartment angekommen fiel mir dann die Möglichkeit ein wie ich meine Kamera doch noch verwenden kann (zum Glück habe ich einen Batteriegriff mit einem zweiten Wählrädchen). :) Nachdem ich das Rädchen am Batteriegriff gedreht hatte funktionierte auf wundersame Weise auch das an der Kamera. Mein Abend war gerettet.
Keine teure Neuanschaffung und mein Plan von der neuen besseren Kamera im nächsten Jahr kann vl. doch umgesetzt werden.
Der einzige negative Punkt ist, dass ich leider keine Fotos von der Parade machen konnte. Naja so dolle war die Sicht eh nicht und die meisten sind als Piraten, Skelette, Michael Jackson, Mario und Luigi, Biene, Michael Jackson und Michael Jackson gegangen... habe ich was vergessen? Ja, es gab lebende Michael Jackson, tote Michael Jackson und was dazwischen. Das gleiche galt für Britney Spears... die gab es in tot, lebendig, mit Haaren und ohne... Paris Hilton ist mir auch öfter über den Weg gelaufen... und Mädels die im Central Park wohl ihrer Kleidung beraubt wurden und nur in Dessous unterwegs waren. Verrückt wenn man überlegt wie kalt es war.
Naja ich glaube keiner Statistik über Schweinegrippe mehr... Wer so rumläuft stirbt wohl auch ohne Schweinchengrippe. :)

Meine Kollegen vom IIB Programm sind dann nachts noch zu einer Party in die Upper West Side gefahren. 60$ Eintritt, open end, trinken und essen bis zum Umfallen... zu gut um wahr zu sein für meine Kollegen. Aufgebretzelt ohne Ende durften sie dann eine Stunde vor der Türe warten und kamen doch nicht rein.
Der Vorverkauf der Karten war reine Abzocke und diente den Besitzern als kleines Taschengeld bevor sie den Laden am nächsten Tag komplett dicht gemacht haben.
Im Moment gehen unbestättigte Zahlen herum: angeblich wurden 5.000 Tickets verkauft obwohl nur 100 Leute in den Laden passen. Abzocke mit Erfolg.

Nachdem meine geliebte Kamera doch wieder funktionierte habe ich mich während meine Kollegen vor verschlossenen Türen standen in den Central Park bewegt und ein paar Nachtaufnahmen gemacht. Kostenlos, gefährlich (wie ich später erzählt bekommen habe) aber wirklich klasse!





Der Park war absolut leer und nichts bewegte sich. Mein einziger Wegbegleiter war für 10 Minuten ein kleiner Waschbär der ganz interessiert mir zuschaute wie ich das Stativ aufbaute, ein Foto machte, das Stativ abbaute ein paar Meter weiter erneut aufbaute usw. Der Kleine lief mir 10 Minuten hinterher und wartete neben mir bis ich fertig war. Wenn es nicht so dunkel gewesen wäre hätte ich ein Foto von ihm gemacht aber ihn mit einem Blitz zu verscheuchen war mir dann auch zu blöd.

Gegen 3 Uhr bekam ich dann Besuch von der Polizei die mich darauf aufmerksam machte wie gerne die Obdachlosen im Park doch meine Kamera hätten und ich solle bloss aufpassen nicht ausgeraubt zu werden.
Immerhin habe ich jetzt gelernt, dass der Park um 1 Uhr offiziell geschlossen ist. 2 Minuten später war ich dann auch schon aus dem Park verschwunden -> Merke: Dunkel im Park ist es schon sehr früh... warum also die Gefahr suchen und lieber beim nächsten Anlauf um 9 Uhr Fotos machen. :)
































Ausserhalb des Parks zeigt sich Manhattan auch Nachts von der schönsten Seite und somit werde ich erstmal einen Bogen um den Central Park nachts machen. Mein Tipp: Schaut euch den Park spät abends an wenn es geregnet hat! Die Fotos werden gleich viel interessanter :)











































Ein weiterer Tag im Central Park (diesmal 90th Street)
Nach der Arbeit bin ich gestern nochmal in den Central Park um ein paar Bilder vom Jaqueline Kennedy Onassis Reservoir zu machen. Anders als am Samstag war ich allerdings deutlich früher da und habe trotzdem die nächtliche Atmosphäre vorgefunden :) Prima!

Ich hoffe euch hat mein neuer Blogeintrag gefallen :) In Zukunft werde ich wieder öfter schreiben um nicht einen so vollen Post basteln zu müssen.









































Gute Nacht New York!